Pressemitteilung der a|e GALERIE

„ G(L)ANZ WEISS GOLD “
Vernissage: Freitag 1. Dezember 2017 um 19 Uhr

Eintritt frei - Spenden für Getränke erwünscht

Ausstellungsdauer: 2. Dezember 2017 bis 6. Januar 2018

Mi-Fr 15-19 Uhr und Sa 12-16 Uhr

Glitzernd weiße Winterweihnacht, glänzende Kinderaugen gibt es selten in der Realität, doch wir leben mit dieser Illusion. Um den jährlichen Kaufrausch zu reduzieren, sollte man Weihnachten als Biennale veranstalten. Es wäre wesentlich stressfreier! In unseren Galerieräumen finden Sie dagegen hochwertige Kunst zu erschwinglichen Preisen. G(L)ANZ – WEISS – GOLD taucht Sie in ein festliches Ambiente. Goldfarben wie im alten Byzanz schimmern die Wände der Hagia Sophia bei Beret Hamann (Fotografie). Sakrale Objekte aus profanem Material präsentieren Beate Rothensee und Petra Weifenbach. Letztere zeigt neben ihren Reliquienschreinen Porzellanscherben in humorvollen Kompositionen. Die Schweizerin Marion Linke fertigt Mitras aus Goldmünzen und Latex (Fotografie). Florentinisch inspiriert und sehr fein gemalt erscheint die „Verkündigung“ von Martin Noll (Malerei). Dietmar Riemanns syrischer Schmuckverkäufer lässt uns über Vergänglichkeit nachdenken (Fotografie). Beate Hoffmeister ordnet Papiermaterial im Proportionsverhältnis des Goldenen Schnitts (Objektbilder). Scharouns Philharmonie in Berlin hebelt diese Gesetzmäßigkeit aus wie die summarisch angelegte Komposition von Ulrike Hansen zeigt (Malerei). Bei Oliver Zabel kann man pralle, goldene Früchte ernten (Zeichnung). Landschaftsskizzen auf Kuchenpapptellern nennt Erika Stürmer-Alex „Bilder mit Rahmen“ (Zeichnung). „Blaue Ideen“ in beruhigenden Weisstönen hat die syrische Künstlerin Seba Nassreddine umgesetzt (Zeichnung). Mit ihrem „Zyklus Phönix“ erreicht Diana Obinja durch einen Hauch von Rauch eine ungewöhnliche, spirituelle Qualität (Malerei). „Die Alchimistin“ von Sandra Riche kann vermutlich Stroh zu Gold spinnen und das Rezept für das weiße Gold herausfinden (Installation). Deshalb gibt es im Schaufenster fragile Porzellanunikate von Guido von Martens und Martina M. Thies. Cécile Wesolowski verführt mit Farbexplosionen, die durch zu viel Absinth verursacht werden. Der Einsatz ihrer Notfallschutzdecke bereichert die Goldthematik um eine weitere Komponente (Installation). Zum Jahresende explodiert ein Lichtbogen wie ein Feuerwerk bei Sabine Hannesen (Fotografie). Da muß die Putzfrau von Jan Beumelburg kräftig schrubben, damit es zum Neuen Jahr wieder sauber zugeht. Alles wird weiß – weißer geht’s nicht (Collage).
Potsdam, im November 2017

Ausstellungsdauer: 2. Dezember 2017 bis 6. Januar 2018
Mi–Fr 15–19 Uhr und Sa 12–16 Uhr

a|e GALERIE
Charlottenstrasse 13
14467 Potsdam
aeuchner@mail.de 0178-6028210 und Galeriebüro: 030-8034935

18 Künstler und Künstlerinnen:
Jan Beumelburg, Beret Hamann, Sabine Hannesen, Ulrike Hansen, Beate Hoffmeister, Marion Linke, Guido von Martens, Seba Nassreddine, Martin Noll, Diana Obinja, Sandra Riche, Dietmar Riemann, Beate Rothensee, Erika Stürmer-Alex, Martina M. Thies, Petra Weifenbach, Cécile Wesolowski, Oliver Zabel